Lexikon

Botticelli

[
-ˈtʃɛli
]
Sandro, eigentlich Alessandro di Mariano Filipepi, italienischer Maler, * um 1445 Florenz, begraben 17. 5. 1510 Florenz; einer der Hauptmeister der florentinischen Renaissancemalerei, Schüler des Fra F. Lippi, beeinflusst von A. Verrocchio und A. Pollaiuolo, tätig in Florenz und Rom. Neben wenigen Bildnissen malte Botticelli religiöse, allegorische und mythologische Darstellungen in zartem Linearstil, gefühlvoller Bewegung und lichter Farbigkeit, darunter Fresken im Vatikanischen Palast (1481/82) und Miniaturen für Dantes „Divina Commedia“ (unvollendet). In der zweiten Hälfte seiner Schaffenszeit widmete sich Botticelli fast ausschließlich religiösen Themen; besonders zahlreich sind Madonnendarstellungen. Für den Stil des Spätwerks ist eine unruhig gespannte Linienführung typisch. Hauptwerke: „Der Frühling“ 1477/78, Florenz, Uffizien; „Maria mit Kind“ um 1485, Mailand, Museum Poldi Pezzoli; „Die Geburt der Venus“ um 1486, „Die Verkündigung“ nach 1490, beide Florenz, Uffizien.
Botticelli: Museen
Sandro Botticelli: Museen und Sammlungen (Auswahl)
LandOrtMuseum / Sammlung
BelgienBrüsselMusée d'Art Ancien, Musées Royaux des Beaux-Arts
Deutschland BerlinStaatliche Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz Gemäldegalerie
DresdenStaatliche Kunstsammlungen Gemäldegalerie Alte Meister
München Bayerische Staatsgemäldesammlungen Alte Pinakothek
Frankreich ParisLouvre
Großbritannien LondonNational Gallery
ItalienFlorenzUffizien
Kirche Ognissante
Kirche Santa Maria Novella
Palazzo Pitti
Palazzo Vecchio
MailandMuseo Poldi-Pezzoli
Pinacoteca Ambrosiana
Rom/Vatikan Biblioteca Apostolica Vaticana
Sixtinische Kapelle
Niederlande Amsterdam Rijksmuseum
SpanienMadridPrado
USABaltimoreMuseum of Art
BostonIsabella Stewart Gardner Museum
Museum of Fine Arts
Cambridge, Massachusetts Harvard University Art Museums, Fogg Art Museum
ChicagoArt Institute
New YorkMetropolitan Museum of Art
Washington D.C.National Gallery of Art: Kress Foundation, Mellon Collection
Botticelli, Sandro
Sandro Botticelli
Blume wird vom Wind erfasst, Staub oder Pollen fliegen durch die Luft.
Wissenschaft

Vom Winde verweht

Viele Lebewesen nutzen die Atmosphäre, um ihre Keimzellen auszutauschen oder ihre Nachkommen auf die Suche nach neuen Lebensräumen zu schicken. Umherfliegende Pollen, Sporen und Samen leisten ihnen dabei wertvolle Unterstützung. Von THOMAS ZAUNER An manch schönem Frühlingstag ziehen ganze Schwaden Pollen umher. Sie sinken als...

Phaenomenal_NEU.jpg
Wissenschaft

Die Leber altert nicht

Wieso die Leber ein Leben lang jung bleibt – und warum das wichtig ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Als eine internationale Forschergruppe Anfang 2022 das Alter verbrauchter menschlicher Zellen mittels eines modifizierten Verfahrens zur Radiokarbondatierung untersuchte, machten die Wissenschaftler eine erstaunliche Entdeckung...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon