Lexikon
Brennstoffzelle
BrennstoffelementBauarten
Da die elektrische Spannung, die eine Brennstoffzelle liefert, nicht verändert werden kann (in der H2-O2-Reaktion beträgt sie 1,23 V), erreicht man die in der Technik oft benötigten höheren Spannungswerte durch eine Reihenschaltung mehrerer Einzelzellen zu sog. Stapeln oder Stacks. Technisch realisierte Bauarten unterscheiden sich vor allem im Brennstoff, im Elektrolyten und in der Betriebstemperatur. Die Verwendung von Wasserstoff hat dabei den Vorteil, dass außer Wasser keine Abgase entstehen, der Nachteil ist der nicht einfache Umgang mit dem leicht flüchtigen und explosiven Gas. Kohlenwasserstoffe dagegen können relativ gefahrlos transportiert und gehandhabt werden, hinterlassen aber nicht nur das Treibhausgas CO2, sondern müssen zusätzlich durch ein Reformierung genanntes Verfahren vorbehandelt werden, was zu Energieverlusten führt. Hinsichtlich der Betriebstemperatur unterscheidet man Nieder- (80–90 °C), Mittel- (ca. 200 °C) und Hochtemperatur-Brennstoffzellen (ca. 600–1000 °C). Niedertemperaturmodelle eignen sich für die Verwendung von H2 als Brennstoff, während Mittel- und Hochtemperaturzellen auch bzw. vor allem mit reformierten Kohlenwasserstoffen betrieben werden.
Wissenschaft
Weniger Totgeburten in Europa, aber mehr in Deutschland
Zwischen 2010 und 2021 ist die Totgeburtenrate in den meisten Ländern Europas gesunken oder auf niedrigem Niveau stabil geblieben. Doch nicht in Deutschland und Belgien: Beide Länder verzeichnen seit Jahren steigende Totgeburtenraten. Eine Studie hat nun mögliche Einflussfaktoren untersucht. Demnach spielen unter anderem das...
Wissenschaft
Lunare Wasserstellen
In ewig dunklen Kratern an den Mondpolen überdauerte Wassereis bereits Milliarden von Jahren. Wasser-Moleküle finden sich aber auch im Gestein unter hellem Sonnenlicht. von THORSTEN DAMBECK Der Mond ist knochentrocken – so lautete nach den Apollo-Missionen jahrzehntelang das Mantra der Experten. Sie stützten sich auf chemische...