Lexikon
Carọssa
Hans, deutscher Schriftsteller, * 15. 12. 1878 Bad Tölz, † 12. 9. 1956 Rittsteig bei Passau; Arzt; Lyriker einer Goethe-nahen Weltfrömmigkeit und nachfühlender Erzähler des eigenen Lebenswegs: „Eine Kindheit“ 1922; „Rumänisches Tagebuch“ 1924; „Verwandlungen einer Jugend“ 1928; „Der Arzt Gion“ (Roman) 1931; „Führung und Geleit“ 1933; „Aufzeichnungen aus Italien“ 1946; „Ungleiche Welten“ 1951; „Der Tag des jungen Arztes“ 1955.
Carossa, Hans
Hans Carossa
© wissenmedia
- Erscheinungsjahr: 1922
- Veröffentlicht: Deutsches Reich
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Eine Kindheit
- Genre: Roman
Beim Verlag Insel in Leipzig erscheint der autobiografische Roman »Eine Kindheit« von Hans Carossa (* 1878, † 1956). Carossa bezeichnet sich selbst als Herausgeber von Aufzeichnungen, die ihm 1915 ein »Kriegsgenosse« anvertraut hat. Geschildert werden die entscheidenden Erlebnisse in den ersten zehn Lebensjahren eines bayerischen Arztsohnes. Das Ziel von Carossas autobiografischem, an Johann Wolfgang von Goethes »Dichtung und Wahrheit« und »Wilhelm Meister« orientiertem Werk ist es, »anderen ein Licht auf ihre Bahn zu werfen, indem ich die meinige aufzeigte«. Die Fortsetzung von »Eine Kindheit« erscheint 1928 unter dem Titel »Verwandlungen einer Jugend«.
- Erscheinungsjahr: 1924
- Veröffentlicht: Deutsches Reich
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Rumänisches Tagebuch
- Genre: Kriegstagebuch
Unter dem Titel »Rumänisches Tagebuch« veröffentlicht Hans Carossa (* 1878, † 1956) beim Verlag Insel in Leipzig seine Aufzeichnungen als Bataillonsarzt während des Ersten Weltkriegs. Die prägenden Erlebnisse dieser Zeit verwertet er nicht nur in diesen Kriegstagebüchern, sondern fast in seinem gesamten, autobiografisch gefärbten Werk. Trotz des Unheils und Leids auf der Welt hält er am Glauben an eine ordnende Schöpfung Gottes fest und fordert Ehrfurcht vor dem Mitmenschen und von den Geheimnissen des Lebens. Den Krieg selbst stellt Carossa nicht in Frage.
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