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LEXIKON

CERN

CERN: Blasenkammer
Blasenkammer von Glaser
Die 2 m große Blasenkammer im europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf ist mit flüssigem Wasserstoff gefüllt. Die Anlage ist zur Wartung geöffnet: links die eigentliche Kammer.
Abkürzung für französisch Conseil (auch Centre) européen pour la recherche nucléaire, das Europäische Kernforschungszentrum in Meyrin bei Genf; 1954 gegründet durch 12 Mitgliedstaaten (2008: 20).
Das Institut besitzt ein Synchrozyklotron mit einer Energie von 600 MeV (Elektronenvolt), ein Protonensynchrotron, das bis zu 28 GeV beschleunigt, einen 400-GeV-Protonenbeschleuniger, eine Antiproton-Proton-Anlage (Kollisionsenergie bis zu 540 GeV) und von 19892000 eine Elektron-Positron-Anlage (LEP; Stoßenergien bis 209 GeV). Im LEP-Tunnel wurde der LHC (Abkürzung für Large Hadron Collider) für zwei gegenläufige Protonenstrahlen gebaut (Kollisionsenergie bis zu 14 000 GeV), der am 10. September 2008 in Betrieb genommen wurde. Bei CERN werden Forschungen zur Physik der Atomkerne und der Elementarteilchen in internationaler Zusammenarbeit durchgeführt.
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