Lexikon

Dareios III. Kodomannos

altpersischer Großkönig 336330 v. Chr.; Urenkel von Dareios II., letzter König der Achämeniden, von Alexander dem Großen 333 v. Chr. bei Issos und 331 v. Chr. bei Gaugamela besiegt und von dem Satrapen Bessos auf der Flucht ermordet.
Alexander schlägt Friedensangebot aus
Alexander schlägt Friedensangebot aus
Zweimal wandte sich Dareios III. nach der Niederlage bei Issos 333 v. Chr. an Alexander den Großen und bietet ihm einen großzügigen Frieden an. Alexander lehnt ab, da er die Nachfolge des persischen Weltreiches für sich anstrebt:

"Während Alexander bei der Belagerung von Tyros fest gehalten wurde, kamen von Dareios Gesandte zu ihm, die erklärten, der König wolle Alexander 10 000 Talente für seine Mutter, Frau und Kinder als Lösegeld bezahlen. Auch sollte alles Land diesseits des Euphrat bis zum griechischen Meer Alexander gehören. Und wenn Alexander die Tochter des Dareios heiraten würde, sollte er Freund und Verbündeter des Dareios sein.
- Es wird berichtet, als dies in der Versammlung der Getreuen verkündet wurde, da hätte Parmenion zu Alexander gesagt, er selber würde, wenn er Alexander wäre, unter diesen Voraussetzungen den Krieg gegen Persien aufgeben und nicht noch weiter Gefahren heraufbeschwören.
Alexander habe dem Parmenion geantwortet, ... er brauche von Dareios weder Geld noch von seinem Lande anstatt des Ganzen nur einen Teil zu empfangen. Denn es gehörten ihm ja schließlich schon alle Schätze und das ganze Land. Übrigens werde er die Tochter des Dareios heiraten, wenn er dazu Lust hätte; dann würde er sie auch heiraten, ohne dass Dareios sie ihm gäbe.
Auch müsste Dareios selber zu ihm kommen, wenn er irgendeine Freundlichkeit von ihm zu empfangen wünsche. - Wie Dareios das hörte, verzichtete er auf jegliche Verständigung mit Alexander und rüstete aufs Neue zum Kriege ..."
Winzig und wunderlich: Mit diesem Saphir-Kristall im Zentrum einer Halterung für ein Mikroskop hat ein Team um Matteo Fadel von der ETH Zürich rekordverdächtige Quantenschwingungen gemessen. Sie dauerten allerdings nur einige Hundertstel Sekunden. ©Bilder und Grafik: Matteo Fadel/ETH Zürich
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