Lexikon

Deformatin

Ethnologie
die Veränderung von Körperteilen aus religiösen, ästhetischen oder sozialen Gründen: z. B. Verformung des Kopfes durch Abflachen der Stirn oder des Hinterhaupts, wie früher bei den Hunnen; Änderung des Gebisses durch Spitzfeilen oder Ausschlagen bestimmter Zähne; Verkrüppelung der Füße durch Abschnüren, wie früher bei den Chinesinnen; Durchbohren und Ausweiten der Ohrläppchen, der Lippen, der Nasenflügel durch Ringe, Pflöcke, Scheiben; Herstellen künstlicher, oft wulstiger Narben; Verlängerung des Halses durch das Tragen von vielen schweren Halsringen, wie bei den Padaung.
Arsia Mons
Wissenschaft

Leises Wetter kann auch stürmisch sein

Auf dem Mars ziehen Eiswolken über die Krater und Staubteufel wirbeln auf. Sie verraten, wie lebendig die Atmosphäre des Roten Planeten ist. von KAI DÜRFELD Ein hauchdünner Schleier aus Eis liegt über dem Kraterrand. Die Landschaft ist erstarrt, ein Relief aus Sand und Stein – und regungsloser Stille. Doch weit oben, hoch über...

Anode, Batterien
Wissenschaft

Akkus für die Tonne

Seit Kurzem gibt es Batterien, die biologisch abbaubar sind. Manche sind sogar essbar. Doch wie leistungsstark sind solche Zellen? Und wo lassen sie sich einsetzen? von ROLF HEßBRÜGGE Handelsübliche Batterien sind das Gegenteil von umweltverträglich: Sie bestehen in der Regel aus einem Stahlgehäuse. Darin schwappt ein Elektrolyt...

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