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LEXIKON

Die Brücke am Kwai

  • Deutscher Titel: Die Brücke am Kwai
  • Original-Titel: THE BRIDGE ON THE RIVER KWAI
  • Land: USA
  • Jahr: 1957
  • Regie: David Lean
  • Drehbuch: Pierre Boulle, nach seinem Roman
  • Kamera: Jack Hildyard
  • Schauspieler: Alec Guinness, William Holden, Jack Hawkins
  • Auszeichnungen: Oscars 1958 für Film, Regie, Drehbuch, Hauptdarsteller (Alec Guinness), Kamera, Schnitt und Musik
David Lean ist der erste britische Regisseur, der mit einem Oscar ausgezeichnet wird. Für seinen Anti-Kriegsfilm »Die Brücke am Kwai« wurde die größte Brückenkulisse in der Filmgeschichte gebaut 35 m hoch und 110 m lang.
Die Einheit des britischen Offiziers Nicholson (Alec Guinness) soll während ihrer japanischen Gefangenschaft eine für Japan strategisch wichtige Brücke über den Fluss Kwai bauen. Nicholson weigert sich, nach einmonatiger Haft gibt der japanische Oberst Saito nach und lässt den britischen Offizier frei: Triumphierend besichtigt Nicholson den Stand der Bauarbeiten und bemängelt deren Schwächen. Er übernimmt schließlich die Bauleitung und demonstriert mit der Fertigstellung der Brücke stolz die britische Überlegenheit.
Gleichzeitig bereitet ein alliiertes Kommando die Sprengung der Brücke vor. Am Einweihungstag entdeckt Nicholson die verlegten Kabel. Entsetzt versucht er, die Explosion zu verhindern, doch dann erkennt er, dass er sich damit auf die Seite des Kriegsgegners Japan stellt. Er löst selbst die Sprengung aus und opfert dabei sein Leben.
Auf die ironische Kritik, wie sie Pierre Boulle in der Romanvorlage an der Sinnlosigkeit des Kriegs übt, wird im Film verzichtet; dennoch wird er bei Publikum und Kritik zu einem Erfolg der Film erhält insgesamt sieben Oscars.
Alec Guinness, der in vielen Lean-Filmen mitspielt, etabliert sich mit der Hauptrolle endgültig als Star.
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