Lexikon
Die Mama und die Hure
- Deutscher Titel: Die Mama und die Hure
- Original-Titel: LA MAMAN ET LA PUTAIN
- Land: Frankreich
- Jahr: 1973
- Regie: Jean Eustache
- Drehbuch: Jean Eustache
- Kamera: Pierre L„Homme
- Schauspieler: Jean-Pierre Léaud, Françoise Lebrun, Bernadette Lafont
- Auszeichnungen: Spezialpreis der Jury Filmfestspiele Cannes 1973 für Film
»Die Mama und die Hure« wird zusammen mit Marco Ferreris »Das große Fressen« (1973) als französischer Beitrag für die Filmfestspiele in Cannes nominiert. Beide Filme entfachen einen Skandal.
Eustache, das junge Talent des französischen Films, hatte es gewagt, seine Dreiecksgeschichte mit einer allzu vulgären Sprache anzureichern. 218 Minuten lang beschäftigt der Regisseur den Zuschauer mit der Lebensweise und der Beziehung des jugendlichen Nichtstuers Alexandre zu den Frauen Marie (»Mama«) und Veronika (»Hure«): Endlose Diskussionen und Auseinandersetzungen gehören ebenso dazu wie heftige Gefühlsausbrüche.
Eustaches Figuren haben Abschied genommen von einer vergangenen Epoche, die der Befreiung und Rebellion. Sie ziehen sich ins Private zurück. Damit leitet auch Eustache eine neue Ära im französischen Film ein.
Wissenschaft
Skurrile Regelfälle
Stellen wir uns eine Bioforscherin vor, die nach einigen Experimenten vor einem ziemlich skurrilen Ergebnis steht. Sorgfältig wiederholt sie die gesamte Versuchsreihe noch mehrere Male, baut sogar noch zusätzliche Kontrollexperimente ein. Doch es bleibt dabei: Die Daten sind robust und reproduzierbar. Das Ergebnis ist also echt...
Wissenschaft
Spechte grunzen beim Aufschlag wie Tennisspieler
Spechte hämmern mit enormer Wucht auf Holz ein. Als Werkzeug dient ihnen dabei aber nicht nur ihr Schnabel, sondern der ganze Körper, wie Forschende herausgefunden haben. Demnach spannen die Vögel zahlreiche Muskeln in ihrem ganzen Körper an, um sich zu stabilisieren, und verwandeln sich so in einen lebenden Hammer. Gleichzeitig...