Daten der Weltgeschichte
10. 12. 1903
Frankreich/Schweden
Die Schwedische Akademie der Wissenschaften ehrt die Entdecker der Radioaktivität mit Nobelpreis für Physik: Professor Antoine Henri Becquerel, seine 28-jährige, aus Polen stammende Schülerin Marie Curie (geborene Sklodowska) und ihren Ehemann Pierre Curie. Die drei französischen Forscher widmeten sich in Paris gemeinsam der Erforschung des Phänomens, für das die Curies den Begriff „Radioaktivität“ prägten. Die segens- wie gefahrenreichen Folgen ihrer Forschungsergebnisse, die wie vielleicht keine andere naturwissenschaftliche Errungenschaft das Gesicht des 20. Jahrhunderts prägten, können in ihren Dimensionen von den Preisträgern wie den Preisverleihern noch nicht erahnt werden. Marie Curie selbst wurde Opfer ihrer Arbeit. Sie starb 1934 an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung, denen sie bei ihren Experimenten ausgesetzt war.
Strom ohne Widerstand: Wann ist es so weit?
Strom aus der Leitung ist sehr praktisch. Aber leider kommt nicht aller Strom, der im Kraftwerk in die Leitung eingespeist wird, auch bei uns an. Selbst die besten Kabel haben einen elektrischen Widerstand, sodass beim Transport des Stroms Energie verloren geht – die meiste davon in Form von Wärme. Das jedoch könnte sich bald...
Grips im Gefüge
Smarte Werkstoffe reagieren eigenständig auf äußere Einflüsse, verformen sich, heilen Beschädigungen und berichten darüber. von REINHARD BREUER Der Fingerhandschuh, den Holger Böse überzieht, hat Stulpen über den Fingern, die der Würzburger Physiker jetzt abwechselnd bewegt. Mit dem Daumen berührt er nacheinander verschiedene...