Lexikon
Elegie
[
die; griechisch
]Elegie (Kulturtabelle).sgm
| Autoren | Werke |
| Ovid (43 v. Chr.–18 n. Chr.) | Amores; Tristia |
| Edward Young (1683–1765) | Klagen oder Nachtgedanken über Leben, Tod und Unsterblichkeit (1742–1745) |
| Thomas Gray (1716–1771) | Elegie auf einem Dorfkirchhof (1751) |
| Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) | Römische Elegien (1790); Marienbader Elegie (1824) |
| Friedrich Hölderlin (1770–1843) | Menons Klagen um Diotima; Der Wanderer (1800/01) |
| Franz Grillparzer (1791–1872) | Tristia ex Ponto (1835) |
| Rainer Maria Rilke (1875–1926) | Duineser Elegien (1923) |
In die deutsche Literatur wurde die Elegie im 17. Jahrhundert von M. Opitz eingeführt; ihre Themen waren vielfältig (satirisch, erotisch, ermahnend oder auch geistlich). Das 18. Jahrhundert war die Blütezeit der klassischen deutschen Elegie; sie wurde besonders von F. G. Klopstock als empfindsame Elegie gestaltet; ferner von L. H. C.Hölty („Elegie auf einen Dorfkirchhof“ 1772), J. W. von Goethe („Römische Elegien“ 1795), F. von Schiller („Das Ideal und das Leben“ 1795) und von F. Hölderlin („Brot und Wein“ 1800). Während im 19. Jahrhundert die Elegie als lyrische Form seltener wurde, knüpften Autoren des 20. Jahrhunderts in freierer Formgestaltung und zitierend an die klassische Elegie an: R. M. Rilke („Duineser Elegien“ 1922), B. Brecht („Buckower Elegien“ 1953).
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