Lexikon
Ovịd
Publius Ovidius Naso, römischer Dichter, * 43 v. Chr. Sulmo (heute Sulmona), † 17 oder 18 n. Chr. Tomis (heute Konstanza, Rumänien); gehörte dem italischen Landadel an; begann mit erotischen Dichtungen („Amores“, Liebeselegien; „Heroides“, Liebesbriefe von Frauen der griechischen Sage; „Ars amatoria“, Lehrbuch der Liebe), fand in seinen römischen Reifejahren zur Sagendichtung („Metamorphosen“, etwa 250 Verwandlungssagen von der Weltschöpfung bis zu Cäsars Verwandlung in einen Stern; „Fasti“, Festkalender mit Gründungssagen, nur sechs von zwölf geplanten Büchern vollendet) und verfasste während seiner zehnjährigen Verbannung, deren Gründe ungeklärt sind, bis zu seinem Tod Elegien („Tristia“, Klagelieder; „Epistulae ex Ponto“, Briefe vom Schwarzen Meer), ein Schmähgedicht auf einen anonym bleibenden Gegner in Rom („Ibis“), die Tragödie „Medea“ (verschollen), „De medicamine faciei feminae“ (Lehrgedicht über Gesichtspflege, nur der Anfang ist erhalten) sowie „Phaenomena“, ein fragmentarisches Gedicht über Himmelserscheinungen.
Ovid
Ovid
© wissenmedia
Wissenschaft
News der Woche 23.08.2024
Der Beitrag News der Woche 23.08.2024 erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Neuer Risiko-Index sagt lokale Sturzflutgefahr voraus
Extremwetterereignisse wie Platzregen werden immer häufiger, mit teils verheerenden Folgen, wie zuletzt die Überschwemmungen in Süddeutschland zeigten. Forschende haben daher nun eine Art Warnampel für Starkregen entwickelt. Der Index berücksichtigt neben Wetterdaten auch die lokale Bebauung und natürliche Gegebenheiten, um die...
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus den Daten der Weltgeschichte
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Treibhauseffekt – menschengemacht
Einsteins Spuk
Wie Kinder sehen lernen
Freundschaft unter Affen
Photonenzähler und Dunkelfelder
Die scheuen Giganten