Lexikon

Entdeckung der Osterinsel

Entdeckung der Osterinsel
Am 5. April 1722 entdeckt der niederländische Seefahrer Jakob Roggeveen die Insel im Südpazifik. Schlechtes Wetter und starker Seegang verhindert eine Landung. Zwei Tage später kommt ein Eingeborener an Bord, den die Besatzung freundlich, aber auch verwundert empfängt:

Das Wetter war völlig unbeständig, mit Donner, Wetterleuchten, Platzregen und veränderlichen Winden aus Nordwest, sowie auch mit Windstille, so daß unser Landzug nicht zur Ausführung gelangen konnte.

Am Vormittag brachte Kapitän Bouman (da ein Kanu vom Land her auf sein Schiff zukam) einen Osterinsulaner mit seinem Fahrzeug an Bord, der völlig nackt war, ohne die geringste Bedeckung für das zu haben, was die Ehrbarkeit näher bezeichnet. Dieser arme Mensch zeigte sich sehr erfreut darüber, uns zu sehen, und verwunderte sich am höchsten über die Beschaffenheit unseres Schiffes und dessen, was ihm daran besonders auffiel
, wie die große Höhe der Masten, die Dicke der Taue, die Segel, die Kanone, die er genau betastete, und was er sonst noch alles sah. Aber insbesondere blickte er, als ihm sein Gesicht in einem Spiegel gezeigt wurde, mit einem raschen Zurückbiegen des Kopfes nach der Rückseite des Spiegels, offensichtlich, um dort die Ursache für die Erscheinung entdecken zu wollen.
Nachdem wir uns mit ihm und er sich mit uns genügend amüsiert hatten, schickten wir ihn, beschenkt mit zwei Schnüren blauer Korallen um den Hals, einem Spiegelchen, einem Scherchen und anderen dergleichen Kleinigkeiten, an denen er besonders Behagen und Vergnügen zu finden schien, in seinem Kanu wieder an Land."
Dunkelflaute, Netz, Strom
Wissenschaft

Die Furcht vor der Dunkelflaute

Kein Wind, kaum Sonnenlicht – das Schreckgespenst der erneuerbaren Energiequellen. Wie stark ist die Sicherheit der Stromversorgung tatsächlich gefährdet?

Der Beitrag Die Furcht vor der Dunkelflaute erschien zuerst auf...

Bäume in einem Innenhof
Wissenschaft

Neuer Index bewertet Städte nach Gesundheitsfaktoren

Städte beeinflussen durch ihre Gestaltung die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Bewohner. Förderliche Faktoren sind beispielsweise viele Grünflächen, eine hohe Luftqualität und eine gute Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer. Wie verschiedene europäische Städte in dieser Hinsicht abschneiden, zeigt nun der „Healthy Urban...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon