Lexikon
FARC
Abkürzung für spanisch Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia, „Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens“; 1964 als bewaffneter Arm der kolumbianischen Kommunisten entstandene Guerillabewegung, die sich 1982 in Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia - Ejército del Pueblo (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens - Volksarmee) umbenannte. Außer mit militärischen Aktionen ist die FARC mit Terroranschlägen und zahlreichen Geiselnahmen hervorgetreten. 2002 entführte die FARC die kolumbianische Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt. Politische und militärische Bemühungen verschiedener kolumbianischer Regierungen zur Beendigung der Auseinandersetzungen mit der FARC, die über mehr als 8 000 bewaffnete Kämpfer verfügen soll und sich über den Handel mit Drogen finanziert, blieben bisher erfolglos. 2008 kam Raúl Reyes, ein ranghoher FARC-Kommandant, bei einer kolumbianischen Militäraktion auf ecuadorianischem Boden ums Leben. Der Vorfall führte zu einer schweren außenpolitischen Krise zwischen Kolumbien, Ecuador und Venezuela. Kurze Zeit später erlag der FARC-Gründer Manuel Marulanda einem Herzinfarkt. Im selben Jahr konnten Ingrid Betancourt und weitere Geiseln durch eine Geheimdienstaktion aus den Händen der FARC befreit werden. Bei einer Militäroffensive am 4. 11. 2011 wurde Alfonso Cano, seit 2008 Anführer der FARC, getötet.
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