Lexikon

Fröbe

Gert, eigentlich Karl-Gerhard Fröbe, deutscher Schauspieler, * 25. 2. 1913 Planitz,  5. 9. 1988 München; debütierte 1937 am Theater, trat danach auch als Kabarettist auf; wurde bekannt durch seine Rolle als Otto Normalverbraucher in dem Film „Berliner Ballade“ 1948; weitere Rollen u. a. in „Die Helden sind müde“ 1955; „Es geschah am hellichten Tag“ 1958; „James Bond 007 - Goldfinger“ 1964; „Der Räuber Hotzenplotz“ 1974.
  • Deutscher Titel: Berliner Ballade
  • Original-Titel: BERLINER BALLADE
  • Land: Deutschland
  • Jahr: 1948
  • Regie: Robert A. Stemmle
  • Drehbuch: Günter Neumann
  • Kamera: Georg Krause
  • Schauspieler: Gert Fröbe, Aribert Wäscher, Tatjana Sais, Ute Sielisch
  • Auszeichnungen: Filmfestival Venedig 1949 für Kamera
Gert Fröbe gibt als »Otto Normalverbraucher« in Robert A. Stemmles »Trümmerfilm« sein hervorragendes Filmdebüt. Die Geschichte des Films wird aus der Perspektive des Jahres 2048 als Rückblick auf die Nachkriegszeit erzählt. Im Zentrum steht das Schicksal eines deutschen Durchschnittsbürgers, der aus dem Krieg zurückkehrt und im zerstörten Berlin eine neue Existenz aufbauen will. In einer langen Phalanx begegnen ihm zeitgenössische Prototypen der Schwarzhändler, die Besatzungsoffiziere, die »Ewig-Gestrigen«. Langsam wendet sich sein Schicksal zum Besseren: Er findet Arbeit und eine Frau.
Die Besonderheit des Films, die ihm internationalen Erfolg beschert, ist seine eigenwillige und pointierte Mischung aus Komik und Tragik. Stemmles Satire gilt als einer der besten deutschen Nachkriegsfilme.
  • Deutscher Titel: Goldfinger
  • Original-Titel: GOLDFINGER
  • Land: Großbritannien
  • Jahr: 1964
  • Regie: Guy Hamilton
  • Drehbuch: Richard Maibaum, Paul Dehn, nach Ian Fleming
  • Kamera: Ted Moore
  • Schauspieler: Sean Connery, Gert Fröbe, Shirley Eaton, Tania Mallett
Der Meisterverbrecher Goldfinger (Gert Fröbe) will zusammen mit rotchinesischen Agenten die Goldvorräte in Fort Knox erpressen. James Bond lässt sich mit einem Wunderauto ausstatten, um den Gangster, der im Besitz einer Atombombe ist, zu vernichten. Durch einen Goldüberzug tötet der Bösewicht eine verräterische Agentin. Bond dringt in seine Zentrale ein und besiegt Goldfinger. Bevor 007 seinen Gegenspieler besiegt, erlegt der Agent mit Fantasiewaffen eine Armee von asiatischen Soldaten.
Der dritte Bond-Film ist einer der spannendsten und über lange Zeit erfolgreichsten. Die Klischees der Romanvorlagen werden von Regisseur Guy Hamilton in der brillant gemachten Filmversion allerdings noch gesteigert.
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