Lexikon
Gallịtzin
Amalia Fürstin von, geb. Gräfin von Schmettau, * 28. 8. 1748 Berlin, † 27. 4. 1806 Münster; katholisch getauft; seit 1765 Hofdame am preußischen Hof, 1768 Heirat mit dem russischen Botschafter in Den Haag Fürst Gallitzin (Golizyn), 1775/76 Trennung und Freundschaft mit dem Aufklärungsphilosophen F. Hemsterhuis; seit 1779 mit ihren beiden Kindern in Münster, dort Rückkehr zur katholischen Kirche unter Einfluss des Generalvikars F. von Fürstenberg. In ihrem Haus bildete sich der „Kreis von Münster“. Dieser Kreis, auch „die heilige Familie“ genannt, wurde für die Erneuerung des deutschen Katholizismus im 19. Jahrhunderts von Bedeutung.
Wissenschaft
Weniger vergessen
Das Alzheimermedikament Lecanemab ist ein Hoffnungsträger. Was es leisten kann – und warum es vor der Therapie auf eine frühzeitige Diagnose ankommt. von TIM SCHRÖDER Lutz Frölich hat jeden Donnerstag Sprechstunde. Alle haben dieselbe Frage, wenn sie Platz genommen haben: Habe ich jetzt Alzheimer oder nicht? „Viele Menschen, die...
Wissenschaft
Warum Immuntherapien anfälliger für Infektionen machen
Immuntherapien gegen Krebs zielen darauf, das körpereigene Immunsystem gegen die Tumorzellen zu aktivieren. Zu den Nebenwirkungen zählt allerdings neben einem erhöhten Risiko für Autoimmunerkrankungen auch eine gesteigerte Anfälligkeit für Infekte. Ein Forschungsteam hat nun eine mögliche Erklärung für diesen unerwünschten Effekt...