Lexikon
Giftgase
Gase und Dämpfe, die den menschlichen Organismus schädigen. Zu unterscheiden sind 4 verschiedene Giftgasarten: 1. Ätz- und Reizgifte wirken besonders in den oberen Atemwegen; z. B. Phosgen, Nitrosegase, schweflige Säure, Chlorwasserstoff, Ammoniak. – 2. Blut- und Zellgifte verbinden sich mit dem Blutfarbstoff Hämoglobin und unterbinden dadurch die lebenswichtige Sauerstoffversorgung der Zellen; z. B. Arsenwasserstoff, Blausäure, Phosphorwasserstoff, Schwefelwasserstoff, Kohlenmonoxid. – 3. Narkosegifte lösen sich beim Einatmen im Lungenblut, gelangen in das Nervensystem und lähmen es. Die Lähmung des Atemzentrums hat den Tod zur Folge; z. B. Schwefelkohlenstoff, Benzol, Benzin, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Ether, Aceton. – 4. Stickgase sind zwar nicht giftig, können jedoch den Erstickungstod durch Fernhalten des Sauerstoffs bewirken; z. B. Kohlendioxid, Acetylen und Stickstoff. chemische Waffen.
Wissenschaft
Gefälschte Abgaswerte
Neben CO2 zählt Methan (CH4) zu den schädlichsten Treibhausgasen, wenn es um Erderwärmung geht. Geruchlos, unsichtbar und leicht entzündlich hat es innerhalb der ersten 20 Jahre nach seiner Freisetzung sogar eine etwa 84-fach stärkere Treibhauswirkung als CO2. Die Menge an Methan in der Atmosphäre hat der Mensch in den letzten...
Wissenschaft
Frühchen: Bessere Hirnentwicklung nach Haut-zu-Haut-Kontakt
Babys brauchen Körperkontakt, um sich gut zu entwickeln. Das gilt insbesondere für Frühchen. Eine Studie deutet nun darauf hin, dass der direkte Haut-zu-Haut-Kontakt mit den Eltern sogar die Gehirnentwicklung der Frühgeborenen positiv beeinflussen könnte. Je länger und öfter ein Frühchen während der ersten Lebenswochen mit Mutter...