Lexikon

chemische Waffen

[ˈçe-]
Chemiewaffen
Vietnamkrieg: Napalmbombenangriff
Napalmbombenangriff in Vietnamkrieg
Kinder sind während des Vietnamkrieges auf der Flucht vor dem Napalmbombenangriff durch Flugzuge der südvietnamesischen Regierung, der aus Versehen ihr Dorf traf, das 26 Meilen von Saigon entfernt lag.
chemische Stoffe, die als Kampfstoffe in flüssigem oder gasförmigem Zustand gegen feindliche Soldaten eingesetzt werden sollen (Nerven, Haut und Lungen schädigende Kampfstoffe, Augen-, Nasen- und Rachenreizstoffe, z. B. Gelbkreuz, Grünkreuz), als Brandstoffe Menschen und Sachwerte vernichten sollen (durch Magnesium, Phosphor, Napalm u. a.) oder als Nebelstoffe die eigene Truppe tarnen oder den Feind blenden sollen. Durch chemische Waffen vergiftetes Gelände muss von ABC-Abwehrtruppen entgiftet werden. Der Einsatz chemischer Waffen ist völkerrechtlich verboten. ABC-Waffen.
Foto: Mediziner verabreicht einem Patienten eine Spritze in den linken Oberarm
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Labormaus
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