Lexikon

Gluck

Gluck, Christoph Willibald Ritter von
Christoph Willibald Ritter von Gluck
Christoph Willibald Ritter von (seit 1756), deutscher Komponist, * 2. 7. 1714 Erasbach, Oberpfalz, † 15. 11. 1787 Wien; Schüler von G. B. Sammartini; lebte ab 1752 in Wien, wo er 1754–1764 Kapellmeister am Burgtheater war; 1774 Ernennung zum Hofkomponisten. Gluck war der erste große Reformer der Oper und machte die Musik wieder zur Dienerin des Wortes („Orpheus und Eurydike“ 1762, „Alceste“ 1767, „Iphigenie in Aulis“ 1774); Einfachheit der Handlung, liedhafte Gesänge anstelle des Secco-Rezitativs, Einführung dramaturgisch wichtiger Chorszenen, Teilnahme des Orchesters an der Handlung sind wesentliche Kennzeichen dieses neuen Stils, der bis auf R. Wagner und R. Strauss weiterwirkte.
Helmstaedter, Natur, Naturstoff
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Vom Naturstoff zur Arznei

Tiere und Pflanzen sind bis heute die wichtigste Quelle für Arzneien. Naturheilkunde und moderne Medizin stehen sich deshalb viel näher, als es ihr gegensätzliches Image vermuten lässt. von SUSANNE DONNER Dem gefriergetrockneten Leichnam sahen die Forschenden es nicht gleich an: Aber Ötzi war ein kranker Mann. Im Magen entdeckten...

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Schlaf tut not

Neurowissenschaftler ergründen an Bienen, Fischen und Würmern, was während des Schlafs im Gehirn passiert. von TIM SCHRÖDER Schlafen ist lebensgefährlich. Denn wer schläft, kann nicht vor Feinden flüchten. Und doch ist Schlaf offenbar so wichtig, dass er sich früh in der Entwicklungsgeschichte etabliert hat, denn so gut wie alle...

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