Lexikon
Helicobạcter pylọri
gramnegatives Bakterium, das im sauren Milieu des Magens gedeiht und bei etwa 60 % der älteren Bevölkerung in den westlichen Ländern nachweisbar ist, vielfach ohne sich negativ bemerkbar zu machen. Andererseits ist eine Infektion mit Helicobacter pylori die Ursache für die allermeisten Fälle von chronischer Magenschleimhautentzündung, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren. Nachweisbar ist der Keim durch eine Biopsie der Magen-Darm-Schleimhaut oder durch einen Antikörpernachweis im Blutserum. Helicobacter pylori lässt sich durch die Gabe von zwei verschiedenen Antibiotika in Kombination mit einem Säurehemmer beseitigen (Tripeltherapie).
Wissenschaft
Ultraharte Weichtier-Zähne
Sie sind härter als Stahl, widerstandsfähig gegen Abnutzung und wachsen alle paar Tage nach: Diese Eigenschaften machen die Zähne der Käferschnecke nicht nur für die Biologie, sondern auch für die Materialforschung interessant. Eine Studie hat nun aufgedeckt, wie die Meeresweichtiere ihre Zähne mit Hilfe spezialisierter Proteine...
Wissenschaft
Wenn Satelliten Luft atmen
Der Weg zu den Sternen ist steinig. Doch neue Antriebstechniken sollen die Raumfahrt voranbringen und erstmals langlebige Satellitenmissionen auf sehr tiefen Orbits möglich machen. von DIRK EIDEMÜLLER Es ist eine alte Idee aus der Science-Fiction-Literatur: Raumfahrzeuge, die ihren Treibstoff nicht selbst mitführen, sondern beim...