Lexikon
Herrscherkult
die Verehrung des Herrschers als Gott oder in der einem Gott gebührenden Form. Der Herrscherkult entwickelte sich, in Anlehnung an das Gottkönigtum orientalischer Könige, in Griechenland in der Zeit des Hellenismus aus der Heroisierung hervorragender Menschen, die als Zwischenglied zwischen Mensch und Gott angesehen wurden und nach ihrem Tod göttliche Ehren erhielten. Die Herrscher wurden unter Beinamen wie Retter, Gründer u. a. als Götter verehrt, zu denen aber nicht gebetet wurde. Auch die Römer kannten ursprünglich keinen Herrscherkult; als Erster erhielt Cäsar in Rom göttliche Ehren zuerkannt. Aber erst im 3. Jahrhundert ließ sich Aurelian offiziell als „Herr und Gott“ anreden. Durch Konstantin den Großen wurde die Kaiserverehrung als Religion abgeschlossen und in eine Huldigung umgewandelt, an der auch die Christen teilnehmen konnten.
Wissenschaft
Ein Wörterbuch der Düfte
Dinge, die wir sehen, hören oder fühlen, können wir meist recht gut verbal beschreiben. Bei Gerüchen dagegen fehlen uns oft die Worte. Um Düfte besser beschreibbar zu machen, haben Forschende tausende Testpersonen zu ihrer Wahrnehmung verschiedener Gerüche befragt – von Fruchtaroma bis hin zu Achselschweiß. Die Ergebnisse haben...
Wissenschaft
Igitt!
Ekel ist eine erlernte Empfindung – und dient letztlich dem eigenen Schutz.
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