Lexikon

Hilsenrath

Edgar, deutscher Schriftsteller, * 2. 4. 1926 Leipzig; floh 1938 nach Rumänien, wurde 1944 als Jude ins Getto von Mohyliv-Podilskyj (Ukraine) deportiert; wanderte 1951 in die USA aus, lebt seit 1975 in Berlin. Seine teilweise autobiografisch gefärbten Romane sind eine sarkastische Abrechnung mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust: „Nacht“ 1964, deutsch 1978; „Der Nazi und der Friseur“ 1970, dt. 1977; „Bronskys Geständnis“ 1980; „Die Abenteuer des Ruben Jablonski“ 1997; „Berlin ... Endstation“ 2006.
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Wissenschaft

Weltraumgestützte Solarenergie: Eine gute Idee?

Solarenergie ist eine tolle Sache – wenn da nicht die lästigen Wolken wären. Und die Nächte. Wie wäre es also, wenn man die Solarpaneele nicht auf der Erde, sondern im sonnigen Weltraum installieren würde und die Energie von dort aus zur Erde schickt? Man könnte riesige Solarkraftwerke in einer geostationären Umlaufbahn 36.000...

Autos auf einer überfluteten Straße
Wissenschaft

Neuer Risiko-Index sagt lokale Sturzflutgefahr voraus

Extremwetterereignisse wie Platzregen werden immer häufiger, mit teils verheerenden Folgen, wie zuletzt die Überschwemmungen in Süddeutschland zeigten. Forschende haben daher nun eine Art Warnampel für Starkregen entwickelt. Der Index berücksichtigt neben Wetterdaten auch die lokale Bebauung und natürliche Gegebenheiten, um die...

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