Lexikon

Abenteuerroman

Abenteuerroman (Kulturtabelle).sgm
Wichtige Autoren und Werke des Abenteuerromans
AutorenWerke
Hans Jakob Chr. von Grimmelshausen
(um 16221676)
Der abenteuerliche Simplicissimus (1669)
Daniel Defoe
(16601731)
Robinson Crusoe (1719)
James Fenimore Cooper (17891851)Der Letzte der Mohikaner (1826)
Alexandre Dumas d. Ä. (18021870)Die drei Musketiere (1844); Der Graf von Monte Christo (1845/46)
Eugène Sue (18041857)Die Geheimnisse von Paris (18491857)
Friedrich Gerstäcker (18161872)Die Flusspiraten des Mississippi (1848)
Herman Melville (18191891)Moby Dick (1851)
Jules Verne (18281905)Zwanzigtausend Meilen unterm Meer (1875)
Karl May (18421912)Der Schatz im Silbersee (1894)
Robert Louis Stevenson (18501894)Die Schatzinsel (1883)
Edgar Rice Burroughs
(18751950)
Tarzan-Romane (1914, 1929)
Jack London (18761916)Der Ruf der Wildnis (1910)
B. Traven (1882/1890(?)1969Das Totenschiff (1926)
volkstümlich-realistischer Reise-, Schelmen- oder Wanderroman, aus den ritterlichen Artusepen seit dem 16. Jahrhundert entwickelt, durch französische und spanische Vorbilder bereichert. Höhepunkt ist H. J. C. von Grimmelshausens „Der abenteuerliche Simplicissimus“ 1669. Im 18. Jahrhundert belebte D. Defoes „Robinson Crusoe“ die Gattung, die sich um 1800 im Ritter- und Räuberroman, später im exotischen Roman (C. Sealsfield, F. Gerstäcker) fortsetzte und bis ins 20. Jh. (B. Traven, M. Dauthendey, K. May), verbunden mit technischen Utopien (J. Verne, B. Kellermann), lebendig geblieben ist.
Der Flachwasserschwamm Tectitethya crypta ist in der Karibik beheimatet. Seine Abwehrstoffe werden für medizinische Zwecke genutzt.
Wissenschaft

Blaue Wirkstoffe

Die blaue Biotechnologie erforscht aquatische Naturstoffe. Moleküle aus dem Meer oder ihre Kopien bekämpfen unter anderem Viren und Krebs. Sie machen die Haut widerstandsfähiger und bremsen ihre Alterung. Dass im Meer noch viele weitere Wirkstoff-Schätze auf Entdeckung warten, gilt als sicher. Von FRANK FRICK Am Anfang von...

Buch,_Max-Delbrueck-Centrum_fuer_Molekulare_Medizin
Auf_dem_Bild:_Dr._Mina_Gouti
Foto:_Pablo_Castagnola
Wissenschaft

Gehirn aus der Petrischale

In der Hirnforschung gibt es ein molekulares Werkzeug, mit dem Forschende zumindest Teile der Entwicklung des Gehirns verfolgen können. Sie überwinden immer mehr Schwächen dieser Organoide. von RAINER KURLEMANN Das Gehirn eines Embryos ist ein empfindliches Organ. Die Wissenschaft kann es nicht untersuchen, weil die Forschung dem...

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