Lexikon
Humanitạ̈t
[lateinisch humanitas, Menschlichkeit]
das Gefühl für die „Würde des Menschen“ (Kant) und die Integrität der menschlichen Person, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Nationalität u. a.; als pädagogische Aufgabe die Erziehung zu Mitverantwortung, Toleranz und Anerkennung der Menschenrechte.
In der römischen Antike war humanitas gleichbedeutend mit Heiterkeit, Gelassenheit, guter Lebensform und wurde als das Gegenteil jeder Maßlosigkeit verstanden. Der neuzeitliche Begriff entstand in der Epoche der bürgerlichen Aufklärung im 18. Jahrhundert und wurde durch den Neuhumanismus verbreitet.
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Völlig überraschend gewann 2001 der Kroate Goran Ivanisevic das bedeutendste Tennisturnier der Welt: die Wimbledon Championships in London. Eigentlich galt Ivanisevic damals als abgeschrieben. Zwar hatte er in den Jahren 1992, 1994 und 1998 dreimal das Wimbledon-Finale erreicht, konnte danach aber kaum noch nennenswerte Erfolge...
Wissenschaft
Tierischer Gen-Patentklau mit Medizin-Potenzial
In kuriosen Wasser-Wesen steckt offenbar Potenzial für die Medizin: Um Infektionen zu bekämpfen, nutzen Bdelloida-Rädertierchen genetische „Antibiotika-Rezepte“, die sie Bakterien geklaut und für sich angepasst haben, zeigt eine Studie. Da die Substanzen für die Wirkung in einem tierischen Organismus optimiert sind, könnten sie...
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