Lexikon

Humanitạ̈t

[lateinisch humanitas, Menschlichkeit]
das Gefühl für die „Würde des Menschen“ (Kant) und die Integrität der menschlichen Person, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Nationalität u. a.; als pädagogische Aufgabe die Erziehung zu Mitverantwortung, Toleranz und Anerkennung der Menschenrechte.
In der römischen Antike war humanitas gleichbedeutend mit Heiterkeit, Gelassenheit, guter Lebensform und wurde als das Gegenteil jeder Maßlosigkeit verstanden. Der neuzeitliche Begriff entstand in der Epoche der bürgerlichen Aufklärung im 18. Jahrhundert und wurde durch den Neuhumanismus verbreitet.
Gemeinschaft, Menschen, Menhire
Wissenschaft

Steine und Menschen

Wer hat die Menhire aufgestellt? Waren die gewaltigen Megalithgräber letzte Ruhestätten für alle oder Mausoleen einer jungsteinzeitlichen Elite? von KLAUS-DIETER LINSMEIER Wer schon einmal vor Stonehenge, den Menhiren von Carnac oder einem Dolmengrab stand, hat vermutlich gestaunt: Wie haben die Menschen der Jungsteinzeit das nur...

Longevity
Wissenschaft

Die tägliche Dosis

So alt wie die Menschheit ist der Traum von der Unsterblichkeit. Reale Konturen nimmt er derzeit in der Gerontomedizin an. Sie sucht nach Wirkstoffen, die Erkrankungen des Alterns vorbeugen. von SUSANNE DONNER Die Wahrscheinlichkeit, in westlichen Zivilisationen dement zu werden, liegt heute bei rund 50 Prozent. Etwas vereinfacht...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon