Lexikon
innerdeutscher Zahlungsverkehr
bis 1990 der Zahlungsverkehr zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR, wurde nur über zentrale Verrechnungskonten bei der Deutschen Bundesbank und der Staatsbank der DDR abgewickelt. Solange gegenseitig aufrechenbare Beträge vorhanden waren, wurden diese verrechnet; die Konten wurden in Verrechnungseinheiten (1 VE = 1 DM) geführt. Salden wurden durch Lieferantenkredite der beteiligten Unternehmen oder durch zinslose Überziehungskredite („Swing“) der Zentralbanken ausgeglichen, deren Höhe zwischen den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR ausgehandelt wurde.
Wissenschaft
Einbrechen im Dienste der Wissenschaft
Ein Freiburger Kriminologen-Team schickt echte Einbrecher auf virtuelle Beutetour, um bei der Tat live über die Schulter blicken zu können. von ROLF HEßBRÜGGE und SALOME BERBLINGER Es ist dunkel, und nur hinter wenigen Fenstern brennt Licht. Ich gehe langsam die Straße entlang, vorbei an Einfamilienhäusern mit Backsteinfassade....
Wissenschaft
Fingerabdrücke im Blut
Forschende durchleuchten Blutproben mit Laserlicht und suchen darin nach frühen Hinweisen auf Erkrankungen wie Diabetes oder Lungenkrebs. von THOMAS BRANDSTETTER Blut ist komplex: Die Zusammensetzung der unzähligen verschiedenen Biomoleküle, die sich dort tummeln, birgt allerlei interessante Hinweise auf den aktuellen...