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Gibt es überhaupt noch prägende Trends?

Literarische Trends ausmachen zu wollen, scheint angesichts des gigantischen Ausstoßes ein hoffnungsloses Unterfangen. Außerdem hat die Postmodernismus-Debatte seit den 1980er Jahren gelehrt, dass wirklich originär Neues ohnehin nicht mehr zu schaffen ist. Die postmoderne Literatur von Schriftstellern wie Umberto Eco, Italo Calvino, Thomas Pynchon oder Paul Auster setzt so auf eine Collagierung unterschiedlichster textueller Versatzstücke. Diese Literatur will auf hohem Niveau unterhaltsam sein und dabei aufzeigen, dass die Realität nur ein Konstrukt ist, das jeder Einzelne für sich selbst aus seinen Erfahrungen heraus erschaffen hat.

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