Lexikon

Internationale Gotik

Weicher Stil, Schöner Stil
gesamteuropäische Stilströmung am Übergang zur Renaissance um 1400, die besonders für die Skulptur (u. a. Böhmische Madonnen) eher „Schöner“ oder „Weicher Stil“ genannt wird; letzte Phase gotischer Malerei, die in Burgund und Nordfrankreich ihren Ausgangspunkt hatte. Die ausgesprochen höfische Kunst verband gotische Elemente (Überlängung von Personen mit puppenhaften Gesichtern, weiche Faltenkaskaden) mit realistischer und detailreicher Gestaltung (Landschafts-, Architekturdarstellung) sowie minuziöser Ornamentik. Hauptwerk ist das Stundenbuch „Très riches heures“ des Duc de Berry von den Brüdern Limburg (1416). Am Ende der Internationalen Gotik stehen die Brüder H. und J. van Eyck; weitere Vertreter: Gentile da Fabriano, J. Pucelle, J. Fouquet; Gotik.
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Wissenschaft

Kreisverkehr

Blut spielt in vielen Mythen und Märchen der Menschen eine große Rolle. „Ruckedigu, Blut ist im Schuh“, gurren die Tauben in Aschenputtel, die Goldmarie muss in den Brunnen hinuntersteigen, um die blutige Spule zu waschen und findet sich als Leibeigene bei Frau Holle wieder, und bei der christlichen Wandlung wird aus dem Messwein...

Schneeball, Eiszeit
Wissenschaft

Oasen auf der Schneeball-Erde

Veränderungen in der Umlaufbahn der Erde ermöglichten es frühen Lebensformen, die extremste Eiszeit in der Geschichte unseres Planeten zu überstehen.

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