Lexikon
Kassel
kreisfreie Stadt in Hessen, an der Fulda, Hauptstadt des Regierungsbezirks Kassel und des Landkreis Kassel, 194 000 Einwohner; Universität (1971), Kunsthochschule, Fachhochschule; Bundessozialgericht, hessischer Verwaltungsgerichtshof; Staatstheater, Neue Galerie, hessisches Landesmuseum, Naturkundemuseum, Tapetenmuseum, Brüder-Grimm-Museum im Palais Bellevue (1714); Documenta-Ausstellung moderner Kunst; Fridericianum, Orangerie in der Karlsaue; im Westen der Stadt Schloss Wilhelmshöhe (1786–1801) mit Park (bekannte Wasserkünste, Herkulesstatue); Handelszentrum; Fahrzeug-, Anlagen- und Maschinenbau, Metallverarbeitung, Düngemittelindustrie; Energiewirtschaft; Verkehrsknotenpunkt. 1955 und 1981 war Kassel Schauplatz der Bundesgartenschau. – Landkreis Kassel: 1293 km2, 243 000 Einwohner.
Kassel: Stadtwappen
Stadtwappen
© wissenmedia
Geschichte
Kassel, bereits im 10. Jahrhundert erwähnt, wurde im 13. Jahrhundert durch die Landgrafen von Thüringen zur Stadt erklärt und 1277 Residenzstadt der Landgrafen von Hessen (seit 1567 von Hessen-Kassel). 1807–1813 war sie Hauptstadt des Königreichs Westfalen; 1813–1866 Hauptstadt des Kurfürstentums Hessen. Wegen der Hofhaltung der Fürsten und der Finanzmisere im Land kam es in der Stadt 1830, 1831 und 1848 zu Unruhen. Während des Deutschen Kriegs 1866 wurde Kassel durch Preußen besetzt und zur Hauptstadt der neu gebildeten preußischen Provinz Hessen-Nassau (bis 1945) gemacht. Im 2. Weltkrieg erlitt es schwere Zerstörungen.
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