Lexikon

Klosterschulen

im Mittelalter neben den Domschulen die bedeutendsten Bildungsträger, in denen Mönche oder Nonnen den Nachwuchs der Orden unterrichteten und erzogen. Zu diesen sog. inneren Klosterschulen kamen die äußeren Abteilungen, die der Ausbildung von Laienschülern dienten. Die höchste Blüte erreichten die Klosterschulen im 9. und 10. Jahrhundert. Bedeutende Klosterschulen in Deutschland waren in St. Gallen, Reichenau, Fulda, Corvey u. a. Mit dem Aufblühen der Städte und der Gründung städtischer Schulen ging die Bedeutung der Klosterschulen zurück. In den protestantischen Ländern wurden in der Reformation die vorhandenen Klosterschulen im Sinn der evangelischen Lehre umgestaltet; so entstanden die Fürstenschulen.
Rakete
Wissenschaft

Raketenausflug für Bakterien

Seit Jahrzehnten fliegen Menschen ins All und mit ihnen ihre Mikroorganismen. Doch wie wirken sich die extreme Beschleunigung beim Raketenstart sowie der Eintritt in die Schwerelosigkeit auf die Bakterien aus? Eine Studie zeigt nun, dass die Sporen des nützlichen Bakteriums Bacillus subtilis einen kurzen, suborbitalen Raketenflug...

Erstkontakt, Außerirdische
Wissenschaft

„Die Gefahren gehen vor allem von uns Menschen aus“

Der Soziologe Andreas Anton über die Notwendigkeit, sich auf den Kontakt mit Außerirdischen vorzubereiten. Das Gespräch führte RÜDIGER VAAS Herr Dr. Anton, ist Exosoziologie nicht Eskapismus angesichts von Kriegen oder Klimakatastrophen?  Das eine schließt das andere natürlich nicht aus. Die großen Probleme der Welt sollten uns...

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