Lexikon
Kokerei
Anlage zur Gewinnung von Koks aus Steinkohle durch trockene Destillation (Verkokung). Von besonderer Bedeutung ist die Hochtemperaturverkokung zur Herstellung von Hochofenkoks bei Temperaturen von 900–1300 °C. Diese erfolgt in Koksöfen, die zu mehreren zu einer sogenannten Ofenbatterie zusammengefasst sind. Dabei werden die flüchtigen Bestandteile in der Kohle als Kokereigas freigesetzt; zurück bleibt ein fester, poröser Koks, der im Wesentlichen Kohlenstoff und Aschebestandteile enthält. Er wird vor allem als Brennstoff für Hochöfen zur Erzeugung von Roheisen verwendet. Aus dem Kokereirohgas werden wertvolle Rohstoffe für die chemische Industrie gewonnen: Teer, Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Benzol, Phenole, Naphthalin u. a.
Wissenschaft
Besuch aus dem All
Hunderte von unbekannten Flugobjekten irritieren Wissenschaft und Politik – und werden nun offiziell erforscht. von RÜDIGER VAAS Ist die Erde im Visier einer fortgeschrittenen außerirdischen Technologie? Diese Frage klingt nach abgedroschener Science-Fiction, beschäftigt Wissenschaft und Politik inzwischen aber gleichermaßen....
Wissenschaft
Nanopartikel verstärken desinfizierende Wirkung von Essig
Seit Jahrhunderten gilt Essig als Hausmittel für die Versorgung von Wunden. Die Säure schafft ungünstige Lebensbedingungen für Bakterien und kann dadurch Wundinfektionen bekämpfen. Eine Studie zeigt nun, wie sich diese Wirkung durch Nanopartikel verstärken lässt: Kombinierten die Forschenden schwache Essigsäure mit Nanopartikeln...