Lexikon

Kokerei

Anlage zur Gewinnung von Koks aus Steinkohle durch trockene Destillation (Verkokung). Von besonderer Bedeutung ist die Hochtemperaturverkokung zur Herstellung von Hochofenkoks bei Temperaturen von 9001300 °C. Diese erfolgt in Koksöfen, die zu mehreren zu einer sogenannten Ofenbatterie zusammengefasst sind. Dabei werden die flüchtigen Bestandteile in der Kohle als Kokereigas freigesetzt; zurück bleibt ein fester, poröser Koks, der im Wesentlichen Kohlenstoff und Aschebestandteile enthält. Er wird vor allem als Brennstoff für Hochöfen zur Erzeugung von Roheisen verwendet. Aus dem Kokereirohgas werden wertvolle Rohstoffe für die chemische Industrie gewonnen: Teer, Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Benzol, Phenole, Naphthalin u. a.
Gehirn und Musik
Wissenschaft

Warum manche Menschen keine Freude an Musik empfinden

Musik kann uns emotional berühren, zum Tanzen animieren und soziale Beziehungen fördern. Doch manche Menschen lassen die Klänge kalt – obwohl ihr Gehör intakt ist und sie in anderen Bereichen durchaus Freude empfinden. Studien zeigen, dass bei diesen „musikalischen Anhedonisten“ die Verbindung zwischen der Hörrinde und den...

Audioforensik
Wissenschaft

Falschen Tönen auf der Spur

Manipulierte Videos, imitierte Laute und synthetische Stimmen sorgen häufig für Verwirrung. Fraunhofer-Forscher entwickeln Werkzeuge, um solche Fälschungen treffsicher erkennen zu können. von NIKOLAUS FECHT Solche Bilder sind inzwischen so gut, dass sie Realitäten verzerren können“, warnte Martin Steinebach, Leiter der Abteilung...

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