Lexikon
Phenọle
[
Hydroxybenzolegriechisch
]Verbindungen der aromatischen Reihe; sie enthalten einen Benzolkern, in dem ein oder mehrere Wasserstoffatome durch Hydroxyl-[OH-]Gruppen ersetzt sind. Die Phenole haben sowohl die Eigenschaften von schwachen Säuren als auch die von Alkoholen (Veresterung, Veretherung). Je nach der Zahl der OH-Gruppen unterscheidet man ein-, zwei- und dreiwertige Phenole. Einwertig sind: das gewöhnliche Phenol und die Kresole. Zweiwertig sind: Brenzcatechin, Resorcin und Hydrochinon. Dreiwertig sind: Pyrogallol und Phloroglucin. Die Phenole werden z. T. aus Steinkohlenteer gewonnen, oft aber synthetisch hergestellt. Verwendung: z. B. zur Herstellung von Farb- und Kunststoffen (Phenolharze), Desinfektionsmitteln (Kresol, Hexachlorophen), Antioxidanzien, Insekiziden und fotografischen Entwicklern.
Wissenschaft
Einstieg in den Kunststoff-Kreislauf
Forscher entwickeln neue Konzepte und Technologien, um Plastikabfälle als Rohstoff-Quelle zu erschließen.
Der Beitrag Einstieg in den Kunststoff-Kreislauf erschien zuerst auf wissenschaft.de...
Wissenschaft
Warum Zecken bakterielle Helfer benötigen
Zecken ernähren sich von menschlichem und tierischem Blut und können bei ihren Bissen Krankheitserreger übertragen. Nun haben Forschende einen möglichen Weg gefunden, den Zeckenbestand künftig besser regulieren zu können und damit das Erkrankungsrisiko zu senken. Als Angriffspunkt könnten dabei spezielle Bakterien dienen, die im...