Lexikon
Phenọle
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Hydroxybenzolegriechisch
]Verbindungen der aromatischen Reihe; sie enthalten einen Benzolkern, in dem ein oder mehrere Wasserstoffatome durch Hydroxyl-[OH-]Gruppen ersetzt sind. Die Phenole haben sowohl die Eigenschaften von schwachen Säuren als auch die von Alkoholen (Veresterung, Veretherung). Je nach der Zahl der OH-Gruppen unterscheidet man ein-, zwei- und dreiwertige Phenole. Einwertig sind: das gewöhnliche Phenol und die Kresole. Zweiwertig sind: Brenzcatechin, Resorcin und Hydrochinon. Dreiwertig sind: Pyrogallol und Phloroglucin. Die Phenole werden z. T. aus Steinkohlenteer gewonnen, oft aber synthetisch hergestellt. Verwendung: z. B. zur Herstellung von Farb- und Kunststoffen (Phenolharze), Desinfektionsmitteln (Kresol, Hexachlorophen), Antioxidanzien, Insekiziden und fotografischen Entwicklern.
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