Lexikon

Erdöl

englisch Petroleum (im deutschen Sprachraum mit eingeengter Bedeutung), in bestimmten Schichten der Erde lagerndes Gemisch von etwa 500 unterschiedlichen Kohlenwasserstoffen, hauptsächlich Aliphaten, Naphthenen und Aromaten mit wechselnden Anteilen ungesättigter Kohlenwasserstoffe. Erdöl ist der wichtigste natürlich vorkommende Energieträger und einer der wichtigsten Rohstoffe. Das unmittelbar aus der Erde kommende, nicht gereinigte Erdöl wird als Rohöl bezeichnet. Es enthält außerdem organische Säuren, Phenole, schwefel- und stickstoffhaltige organische Verbindungen sowie asphaltartige Stoffe. Die Farbe ist wasserklar bis fast schwarz, grünlich fluoreszierend, viskos; Dichte zwischen 0,65 und 1,02.
Wasserstoff
Wissenschaft

Wasserstoff wie Erdgas fördern

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Wissenschaft

Der Landwirtschaft geht ein Licht auf

Schnelleres Wachstum, besserer Geschmack und höhere Erträge – energiesparende LED-Beleuchtung macht in der modernen Landwirtschaft einiges möglich. von Rainer Kurlemann Pflanzen benötigen Licht zum Wachsen. Das klingt einfach, doch hinter diesem Satz versteckt sich eine komplizierte Physik, die beispielsweise im Ackerbau wichtig...

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