Lexikon
Komẹt
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Schweif-; Haarsternder; griechisch
]Komet
Komet
schematischer Aufbau eines Kometen
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ein Himmelskörper geringer Masse, meist eine lose Anhäufung von Meteoriten, kosmischem Staub, Eispartikeln und Gasen. Der Komet umwandert die Sonne auf einer oft lang gestreckten elliptischen Bahn (periodischer Komet) oder kommt auf einer nahezu parabelförmigen Bahn aus einer sog. zirkumsolaren Kometenwolke (Oort’sche Wolke) in bis zu 2 Lichtjahren Abstand oder aus dem Kuiper-Ring, in die er nach Durchlaufen der Sonnennähe wieder zurückkehrt. Er besteht aus dem Kometenkern und der ihn umgebenden, diffus leuchtenden Koma. Bei Annäherung an die Sonne entwickelt sich meist ein Schweif, dessen Richtung stets von der Sonne abgewandt ist, mitunter auch mehrere Schweife von verschiedener Krümmung und etwas verschiedener Richtung. Der Schweif besteht hauptsächlich aus Kohlenoxid- und Stickstoff-Ionen, die durch Repulsivkräfte (Strahlungsdruck) sowie durch elektrisch geladene Teilchen der Sonne aus der Koma herausgeschleudert werden (Schweif Typ I). Staubteilchen bilden den Schweif Typ II, da sie sich langsamer wegbewegen. Die Schweife großer Kometen haben oft eine Länge von 100 Mio. km und mehr und können sich in Erdnähe über den halben Himmel erstrecken. Die Gasdichte im Schweif beträgt nur 1/10 000 der Gasdichte im extremsten heute herstellbaren „Hochvakuum“. Kometen sind instabile Gebilde; ihr Zerfall (Auflösung in Meteorschwärme) ist vielfach beobachtet worden.
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