Lexikon
Krüger
Hardy, eigentlich Eberhard Krüger, deutscher Schauspieler und Schriftsteller, * 12. 4. 1928 Berlin; gab sein Leinwanddebüt als Schüler in dem NS-Propagandafilm „Junge Adler“ 1944; in den 1950er Jahren zunächst erfolgreicher Bühnendarsteller, machte danach rasch Karriere im nationalen und internationalen Film; auch schriftstellerische Tätigkeit; Filme u. a: „Liane, das Mädchen aus dem Urwald“ 1956; .„Einer kam durch“ 1957; „Taxi nach Tobruk“ 1960; „Hatari!“ 1961; „Sonntage mit Sybill“ 1962; „Der Flug des Phoenix“ 1965; „Das Messer“ 1971 (TV-Serie); „Barry Lyndon“ 1975; „Die Brücke von Arnheim“ 1977; „Die Wildgänse kommen“ 1978; „Weltenbummler“ 1987–1995 (TV-Reiseserie); schrieb u. a.: „Eine Farm in Afrika“ 1970; „Junge Unrast“ 1983; „Wanderjahre. Begegnungen eines jungen Schauspielers“ 1998.
Krüger, Hardy
Hardy Krüger
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- Deutscher Titel: Die Wildgänse kommen
- Original-Titel: WILD GEESE
- Land: Großbritannien
- Jahr: 1978
- Regie: Andrew V. McLaglen
- Drehbuch: Reginald Rose, nach einem Roman von Daniel Carney
- Kamera: Jack Hildyard
-
Schauspieler:
Richard Burton, Roger Moore, Richard Harris, Hardy Krüger, Stewart Granger
Mit Starschauspielern dreht Andrew V. McLaglen ein Söldnerspektakel von zweifelhaftem Inhalt, das an den Kinokassen dennoch ungemein erfolgreich ist und eine Serie ähnlicher Werke nach sich zieht.
Die ganz auf Action und Gewalt angelegte Geschichte handelt von einem europäischen Himmelfahrtskommando, das einen afrikanischen Politiker aus der Gefangenschaft seiner Feinde im Nachbarstaat befreit. Dabei wird hemmungslos dem Männlichkeitsideal des brutalen Draufgängers gehuldigt, der sich im Kampf Mann gegen Mann bewährt, die Kameradschaft über alles setzt und beim Gegner keine Gnade kennt. Selbst vor Rassendiskriminierung der Schwarzen schreckt McLaglen dabei nicht zurück.
Die Fortsetzung »Wildgänse 2« (1985) von Peter Hunt geht noch einen Schritt weiter: Das Söldnerkommando hat diesmal den Auftrag, Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess aus seinem Spandauer Gefängnis zu befreien.
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