Wahrig Herkunftswörterbuch
beste: zum Besten geben
Aus dem Bereich der Wettspiele stammt die Redensart etwas zum Besten geben „etwas zur Unterhaltung darbieten“. Das Beste nannte man den Preis, den der beste Mann, der Sieger, beispielsweise beim Schießen bekommen sollte – eine Bedeutung, die auch bei Goethe und Schiller noch anzutreffen ist, wenn sie sich historischer Stoffe annehmen. Dementsprechend bedeutet zum Besten geben ursprünglich „als Siegprämie aussetzen“, später „einen (großen) Kostenbeitrag beisteuern“. Während die übertragen gebrauchte Wendung danach zunächst nur bedeutete, dass jemand einen wichtigen oder erfreulichen Unterhaltungsbeitrag (zum Beispiel in Form eines Liedes) leistete, so trifft man heute auch die Bedeutung „etwas Unerwünschtes, Unqualifiziertes zur Diskussion beitragen“ an. Der Preis für den besten Schützen heißt übrigens noch heute in Bayern und Tirol das Best, während man in Norddeutschland den Schützenkönig gelegentlich als Bestemann bezeichnet.
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News der Woche 27.01.2025
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„Es ist an der Zeit, dass die Menschheit ein planetares Spezies-Bewusstsein entwickelt“
Der Rechtswissenschaftler Michael Bohlander über Risiken und juristische Nebenwirkungen eines Kontakts mit außerirdischen Intelligenzen. Das Gespräch führte RÜDIGER VAAS Herr Prof. Bohlander, wie kamen Sie auf die Idee, über juristische Fragen beim Thema SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence) zu forschen? Zum einen geht...