Lexikon
Lebensphilosophie
eine dem Neuidealismus verwandte Richtung der modernen Philosophie, die entweder vom Erlebnis (W. Dilthey) oder von der Lebensschau (H. Bergson, L. Klages, O. Spengler) ausgeht. Der Lebensbegriff, nicht der Geist, ist Mittelpunkt des Denkens. Die Ansätze der Lebensphilosophie gehen z. T. auf die Romantik zurück (F. Schlegels „Vorlesungen über die Philosophie des Lebens“ 1827), z. T. auch auf den Sturm und Drang. Während die mehr biologisch bestimmte Lebensphilosophie entweder schon Metaphysik war (H. Bergson) oder ihr doch nahe kam, lehnte Dilthey jede Metaphysik ab. Diese Philosophie des Erlebens findet ihre Fortentwicklung in der Existenzphilosophie.
Wissenschaft
Gesunder Menschenverstand
Der gesunde Menschenverstand – im Englischen auch als Common Sense bekannt – hieß ursprünglich und bis zum 18. Jahrhundert allgemeiner Menschenverstand, was oftmals als gemeiner Menschenverstand verkürzt wurde und dabei Missfallen erregte. Denn wer wollte schon seinen Verstand für etwas Gemeines einsetzen? Und so kam man...
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News der Woche 20.09.2024
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