Lexikon
Liebermann, Rolf: Freispruch für Medea
- Erscheinungsjahr: 1995
- Veröffentlicht: Deutschland
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Freispruch für Medea
- Genre: Oper
An einer feministischen Interpretation des antiken Medea-Mythos versuchen sich Librettistin Ulla Haas und Komponist Rolf Liebermann in der 70-Minuten-Oper »Freispruch für Medea«, die am 24. September, zehn Tage nach Liebermanns 85. Geburtstag, in der Inszenierung von Ruth Berghaus in Hamburg uraufgeführt wird. Die Veränderungen gegenüber der antiken Vorlage: Medea bringt nicht ihre Kinder um, sondern sie entschließt sich – nach 20 Jahren Ehe mit Jason schwanger – zur Abtreibung; ihr Mann betrügt sie nicht mit Prinzessin Glauke, sondern mit dem Jüngling Kreon. Mit einer virtuos, effektvoll und alles andere als streng gehandhabten Zwölftontechnik erzeugt Liebermann hinreißende Klangwirkungen und wird seinem Beinamen »Atonal-Puccini« noch einmal voll gerecht. Ein wenig schematisch erscheinen vielen Kritikern die Gegenüberstellung von matriarchalischer und patriarchalischer, Gefühls- und Verstandeswelt, sowohl in der Textgestalt wie auch in den musikalischen Mitteln. Dennoch wird der Komponist, unter dessen Intendanz die Hamburger Staatsoper in den 60er Jahren eine Blütezeit erlebte, in der Hansestadt begeistert gefeiert.
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