Lexikon

Melville

Melville, Herman
Herman Melville
Herman, US-amerikanischer Schriftsteller, * 1. 8. 1819 New York,  28. 9. 1891 New York; seine frühen Erzählungen gestalten, vielfach autobiografisch, seine Südsee-Erlebnisse („Omoo“ 1847, deutsch 1847; „Redburns erste Reise“ 1849, deutsch 1850). In seinem Hauptwerk, dem Roman „Moby Dick“ 1851, deutsch 1927, stellte er im Bild der todbringenden Jagd auf den weißen Wal den selbstzerstörerischen Drang des Menschen nach Herrschaft und Erkenntnis dar. In der nachgelassenen Erzählung „Billy Budd“ 1924, deutsch 1938, dringt Melville in die Problematik des Konflikts zwischen menschlichem und göttlichem Recht ein.
Rinder
Wissenschaft

Weidevieh: Weniger Methan-Ausstoß durch Algen im Futter

Bei ihrer Verdauung produzieren Rinder große Mengen des Treibhausgases Methan. Senken lässt sich dieser Ausstoß jedoch, wenn die Kühe als Futterzusatz Algen erhalten. Während der Ansatz bereits für im Stall gehaltene Tiere erprobt wurde, galt er für Weidevieh bislang als unrealistisch. Eine Studie zeigt nun, dass auch Mastrinder...

Kartoffelfäule
Wissenschaft

Kartoffelfäule-Erreger kam aus den Anden

Ab 1845 sorgte die Kartoffelfäule in Irland für verheerende Ernteausfälle und löste eine Hungersnot aus, die mehr als eine Million Menschen das Leben kostete. Doch woher kam der Erreger ursprünglich? Umfassende genetische Analysen verorten die Ursprünge des verantwortlichen Erregers Phytophthora infestans nun in den...

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