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LEXIKON

Mexico

[
ˈmɛxiko
]
Ciudad de México
Hauptstadt der Vereinigten Mexikanischen Staaten, im südlichen Hochland von Mexiko, 2277 m ü. M., 8,6 Mio. Einwohner, als Agglomeration 16,7 Mio. Einwohner; schachbrettartige Stadtanlage; historischer Altstadt (Weltkulturerbe seit 1987) mit der Plaza de la Constitution (Zócalo), Renaissance-Kathedrale (16./17. Jahrhundert), Nationalpalast, Templo Mayor (Reste eines Aztekentempels); im Westen Stadtpark Bosque de Chapultepec mit zoologischem Garten, im Nordosten Basílica de la Virgen de Guadalupe (größte Wallfahrtskirche Lateinamerikas); kultureller Mittelpunkt Mexikos mit 9 Universitäten (die älteste gegründet 1551; Weltkulturerbe seit 2007), Akademien, technischer Hochschule, Nationalarchiv, Bibliotheken, Museen (u. a. Anthropologiemuseum) und Theater, historisches Nationalmuseum im Schloss Chapultepec (1785; ehemalige Sommerresidenz der Vizekönige Mexikos); Verwaltungs-, Finanz- und Handelszentrum und bedeutendster Industriestandort des Landes, Elektro-, Metall-, Textil-, Tabak- und Nahrungsmittelindustrie; internationaler Flughafen Benito Juarez, wichtigster Verkehrsknotenpunkt Mexikos für Autobahnen und Eisenbahn; hohe Schadstoffbelastung der Luft, vor allem während der häufigen Inversionswetterlagen.
México: Tenochtitlán
Tenochtitlán
Darstellungen aus dem Codex Mendoza: Entstehungsgeschichte und Grundriß von Mexiko-Stadt. Diese Stadt Tenochtitlan war gleichzeitig umgürtet von dem Geviert des Sees Texcoco.
1325 von den Azteken als Tenochtitlán angelegt; 1521 von den Spaniern zerstört, seit 1522 an derselben Stelle wieder aufgebaut; Sitz des Vizekönigs von Neuspanien. Erdbebenkatastrophe 1985, bei der Teile der Stadt, besonders Hochhäuser, stark zerstört wurden.
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