Lexikon
Miller
Stanley Lloyd, US-amerikanischer Biologe und Chemiker, * 7. 3. 1930 Oakland, Calif. † 20. 5. 2007 National City, Calif.; führte wegweisende Studien zur chemischen Evolution durch. Indem er 1953 in dem nach ihm benannten Miller-Experiment in Laborversuchen die Uratmosphäre der Erde simulierte, bestehend aus den anorganischen Verbindungen Methan, Ammoniak, Kohlendioxid und Wasserstoff, und diese elektrischen Funkenentladungen („Blitzen“) aussetzte, erzeugte er zahlreiche organische Verbindungen, insbesondere Fettsäuren, Zucker und Aminosäuren, und erbrachte so den Nachweis, dass organische Substanzen in der Frühzeit der Erde aus anorganischen Substanzen entstanden sein konnten.
Wissenschaft
News der Woche 23.08.2024
Der Beitrag News der Woche 23.08.2024 erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
KI-Stift könnte Parkinson-Diagnostik verbessern
Parkinson wird oft erst diagnostiziert, wenn die Betroffenen bereits unter deutlichen Symptomen wie Zittern leiden. Die bis dahin entstandenen Schäden im Gehirn lassen sich jedoch nicht wieder rückgängig machen. Um die neurodegenerative Krankheit früher diagnostizieren zu können, haben Forschende nun einen Stift entwickelt, der...