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LEXIKON

Mumbai

bis 1995 Bombay
Hauptstadt des indischen Bundesstaates Maharashtra, an der nördlichen Malabarküste, 11,9 Mio. Einwohner; zwei Universitäten (gegründet 1857 und 1949), technische Hochschule, zahlreiche Museen; Oberster Gerichtshof; Erzbischofssitz; Kathedrale (16721718), „Türme des Schweigens“ (Begräbnisstätte der Parsen), mehrere Hindutempel, neugotischer Bahnhof (1878 bis 1888; Weltkulturerbe seit 2004); Handels-, Finanz- und Industriezentrum, wichtigster Hafen Indiens, Werften; Maschinen- und Fahrzeugbau, Baumwoll-, Metall-, Nahrungsmittel-, Elektroindustrie, Ölraffinerien, Chemiewerke, Zentrum der indischen Filmindustrie („Bollywood“), Informationstechnologie, Verlagswesen; Börse; Standort eines Kernforschungszentrums; Verkehrsknotenpunkt, internationaler Flughafen.
1534 portugiesisch, 1661 britisch, 1668 an die britische Ostindische Kompanie abgetreten, bis zur Unabhängigkeit Indiens eines der wichtigsten Zentren britischer Herrschaft in Britisch-Indien.
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