Lexikon

Narktika

[
Singular Narkotikum; griechisch
]
narkotisches Mittel; Narcoticum
pharmakologische Wirkstoffe, die bei wohldosierter Anwendung den Körper durch Ausschaltung zentralnervöser Funktionen in einen bewusstlosen Zustand (Narkose) versetzen, meist zur schmerzfreien Durchführung operativer Eingriffe. Je nach Anwendung unterscheidet man in die Vene eingespritzte Injektionsnarkotika (z. B. Barbiturate, Benzodiazepinderivate) und über eine Maske eingeatmete Inhalationsnarkotika (z. B. Lachgas, Ether). Die Narkotika greifen zunächst am Großhirn und Rückenmark an; erst in größeren giftigen Gaben lähmen sie das verlängerte Mark mit den Lebenszentren. Im weiteren Sinne sind Narkotika alle chemischen Stoffe, die die Tätigkeit der Nervenzellen vorübergehend beeinträchtigen, z. B. Alkohole, Ether, Aldehyde, Ketone, Säureester und Amide, Harnstoff- und Halogenderivate.
Foto eines lauschenden Makaken
Wissenschaft

Auch Makaken können Rhythmusgefühl entwickeln

Menschen können den Rhythmus einer Musik wahrnehmen und sich dazu im Takt bewegen. Doch diese Fähigkeit ist nicht auf Menschen und andere Tierarten mit Sprachtalent beschränkt, wie Forschende nun überraschend herausgefunden haben. Demnach können auch Makaken zu einem Beat klatschen, sofern sie vorher entsprechend rhythmisch...

See, Natur
Wissenschaft

Ein See im Stresstest

Früher war es der massive Zuwachs von Algen, heute ist es die starke Verbreitung des Stichlings und die Invasion der Quagga-Muschel: Der Bodensee hat immer neue Herausforderungen zu meistern. Limnologen untersuchen im Projekt Seewandel, ob und wie er mit den veränderten Umweltbedingungen fertig wird. von KLAUS ZINTZ Nur kurze...

Weitere Artikel aus dem Kalender

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon