Lexikon

Nigẹria

Natur und Klima

Nigeria.sgm
Offizielle Bezeichnung:
Bundesrepublik Nigeria
KFZ-Kennzeichen:
NGR
Fläche:
923 770 km2
Einwohner:
162,5 Millionen
Hauptstadt:
Abuja
Zeitzone:
Mitteleuropäische Zeit
Amtssprache(n):
Englisch
Staatsform:
Präsidiale Bundesrepublik im Commonwealth
Nationalfeiertag:
01.10.
Währung:
1 Naira (N) = 100 Kobo
Nigeria liegt am Golf von Guinea und wird durch den von Nordwesten einströmenden Niger und dessen größten Nebenfluss, den Benue, in unterschiedliche Landschaftsräume geteilt. Hinter der von Lagunen, Sumpfgebieten und Mangrovenwäldern durchsetzten Gezeitenküste zu beiden Seiten des weitgefächerten Nigerdeltas erstreckt sich das bis 150 km breite Küstentiefland, das bis vor wenigen Jahrzehnten noch mit Regenwald bestanden war. Heute sind die tropischen Edelhölzer weitgehend abgeholzt und durch Palmenwälder ersetzt. Landeinwärts schließen sich mit dem Yorubaplateau, den Udi Hills und den Oban Hills 300–500 m hohe, savannenbedeckte Hügellandschaften an, die nördlich der Vereinigung von Niger und Benue in das über 1000 m hohe Nordnigerianische Plateau überleiten. In seinem Zentrum erhebt sich das Jos- oder Bauchiplateau (bis 1781 m).
Nach Nordwesten fällt das zentrale Hochland zur Ebene von Sokoto ab, wo weite Sandflächen bereits die Nähe der Sahara erahnen lassen. Nach Nordosten geht es in die Landschaft Bornu an den Ufern des verlandenden Tschadsees über. Die Dornbuschsteppe des Nordens wird hier durch Sümpfe und Schilfdickicht abgelöst. An der östlichen Landesgrenze greifen mit dem Shebshigebirge (bis 2042 m) die Ausläufer des kamerunischen Hochlands von Adamaoua nach Nigeria über.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Regenreiches Klima
  3. Bevölkerung
    1. Vielvölkerstaat
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Landwirtschaft und Industrie
    2. Mangelhafte Infrastruktur
  7. Geschichte
    1. Frühgeschichte und Kolonialzeit
    2. Konfliktbeladene Unabhängigkeit
    3. Politischer Neubeginn
Wetterwechsl
Wissenschaft

Klimawandel: Schnelle Temperatursprünge werden häufiger

Gestern noch konnte man im T-Shirt in der Sonne sitzen, heute muss man wieder die Winterjacke hervorkramen: Solche starken Temperaturschwankungen fordern nicht nur unsere Garderobe heraus, sondern können für Pflanzen, Tiere und Menschen ein ernsthaftes Problem darstellen, von Ernteausfällen bis hin zu Gesundheitsschäden. Eine...

Wissenschaft

Die Sonne scheint bei Tag und Nacht

Noch immer holen wir uns die Energie für unsere Stromerzeugung zu einem viel zu großen Teil aus fossilen Stoffen. Dabei haben wir doch die Sonne. Die leuchtet seit mehr als 4,5 Milliarden Jahren – und wird das auch noch weitere fünf bis sechs Milliarden Jahre lang so tun. Tag für Tag schickt sie uns deutlich […]

Der...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon