Lexikon

Ölmalerei

das Malen mit Ölfarben, deren Bindemittel Lein-, auch Nuss- oder Mohnöle mit Harzbeimischungen sind; in größerem Umfang zuerst im 15. Jahrhundert von den niederländischen Malerbrüdern Hubert und Jan van Eyck geübt; verdrängte im 16. Jahrhundert die Temperamalerei. Bei der Ölmalerei wird das zu bemalende Material (Leinwand, Holz u. a.) zunächst mit einem Leimkreidegrund versehen, dann die Ölfarbe aufgetragen und schließlich das Ganze mit einem Firnisüberzug gegen Lufteinwirkung abgedeckt.
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