Lexikon

Pạpua-Neuguinea

[
-giˈne:a
]

Natur und Klima

Papua-Neuguinea.sgm
Offizielle Bezeichnung:
Unabhängiger Staat Papua-Neuguinea
KFZ-Kennzeichen:
Fläche:
462 840 km2
Einwohner:
7,0 Millionen
Hauptstadt:
Port Moresby
Zeitzone:
Mitteleuropäische Zeit +9 Stunden
Amtssprache(n):
Englisch, Neumelanesisch [Tok Pisin], Hiri Motu
Staatsform:
Parlamentarische Monarchie im Commonwealth
Nationalfeiertag:
16.09.
Währung:
1 Kina (K) = 100 Toea
Papua-Neuguinea: Berglandschaft
Papua-Neuguinea: Berglandschaft
Zwei Einwohner vor der Berglandschaft in Papua-Neuguinea
Papua-Neuguinea besteht neben dem Ostteil der Insel Neuguinea aus über 600 Inseln – darunter der Bismarck-Archipel sowie die Salomoneninseln Buka und Bougainville. Die Inseln sind überwiegend gebirgig mit z. T. noch tätigen Vulkanen. Neuguinea wird in seiner gesamten Länge von einem Zentralgebirge durchzogen, das mit seinen schneebedeckten, teilweise erloschenen Vulkanen im Ostteil Höhen bis zu 4519 m erreicht. Zwischen den Bergketten liegen ausgedehnte Hochtäler. Beiderseits des Gebirges schließen sich versumpfte Tiefländer an, die im Norden vom Sepik und im Süden vom Fly River durchflossen werden. An den Schwemmlandküsten wachsen vielfach Mangrovenwälder, ansonsten dominiert tropischer Regenwald, der oberhalb von 1000 m in Berg- und Nebelwald übergeht. Wälder bedecken etwa 65% des Landes. Sie sind die Heimat einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt; dazu gehört auch der Paradiesvogel, das Wappentier des Landes.
Die unmittelbar südlich des Äquators liegende Insel gehört überwiegend der immerfeuchten Tropenzone an. Die im Jahresverlauf nur wenig schwankende Durchschnittstemperatur beträgt im Tiefland 27 °C, im Bergland zwischen 15 °C und 20 °C. Die jährlichen Niederschlagsmengen liegen zwischen 1200 mm im Südosten und 6000 mm in den Gebirgen.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Koloniale Epoche
    2. Unabhängigkeit und innere Krisen
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