Lexikon

Ppua-Neuguinea

[
-giˈne:a
]

Koloniale Epoche

Neuguinea wurde vor mindestens 40 000 Jahren über eine damals bestehende Landbrücke von Südostasien aus in mehreren Einwanderungswellen besiedelt. Im frühen 16. Jahrhundert entdeckten portugiesische Seefahrer die Insel. Im 17. Jahrhundert machten die Niederlande Besitzansprüche geltend und annektierten 1828 den Westteil. Der Ostteil wurde 1884 zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich aufgeteilt. 1906 übernahm Australien das britische Gebiet; der deutsche Teil kam 1921 als Völkerbundmandat ebenfalls an Australien. Nach zwischenzeitlicher japanischer Besetzung im 2. Weltkrieg wurden 1949 beide Gebiete zu Papua und Neuguinea zusammengeschlossen und als UN-Treuhandgebiet Australien unterstellt. Nachdem 1963 der ehemals niederländische Westteil Neuguineas an Indonesien fiel, erhielt Papua-Neuguinea 1964 zunächst beschränkte Selbstverwaltung.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Koloniale Epoche
    2. Unabhängigkeit und innere Krisen
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