Lexikon

Periduralanästhesie

Form der örtlichen Betäubung (Lokalanästhesie), bei der durch Einspritzung von Betäubungsmitteln in den Epiduralraum des Wirbelkanals vorübergehend die Erregungsleitung der segmental austretenden Rückenmarksnerven (Spinalnerven) unterbrochen wird. Die Periduralanästhesie wird zur Schmerzausschaltung bei zahlreichen chirurgischen Eingriffen, zur Geburtserleichterung und bei akuten und chronischen Schmerzen eingesetzt.
Trauer
Wissenschaft

Der Körper trauert mit

Trauer ist kein rein seelisches Phänomen. Der Verlust eines geliebten Menschen wirkt sich auch auf die körperliche Gesundheit der Hinterbliebenen aus. von CLAUDIA CHRISTINE WOLF Ein tragischer Fall macht deutlich, welch gravierende Folgen Trauer haben kann: Tasha Lawson starb im April 2025, nur wenige Tage, nachdem ihr Sohn Tee’...

Foto von menschlichem Überresten aus der Maszycka-Höhle
Wissenschaft

Knochen belegen Gewalt-Kannibalismus im Magdalénien

Menschliche Überreste aus der Maszycka-Höhle in Polen zeugen davon, wie Gesellschaften in Mitteleuropa in der Altsteinzeit lebten und wie sie ihre Toten bestatteten. Spuren an diesen Knochen deuten darauf hin, dass die Körper der Verstorbenen systematisch zerlegt wurden – bis aufs Knochenmark, wie neue Analysen ergaben. Die Funde...

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