Lexikon
Philippinen
US-Kolonie und Unabhängigkeit
Nach dem erfolgreichen Krieg gegen Spanien 1898 besetzten die USA die Philippinen und brachen bis 1902 den Widerstand der Nationalbewegung. Die einheimischen Feudalherren stellten sich auf die neue Machtkonstellation ein und profitierten davon. 1934 erhielt der Archipel erweiterte Autonomie. Im 2. Weltkrieg kämpfte die philippinische Bevölkerung mit den Amerikanern gegen die Japaner, denen es 1941/42 gelang, die Inseln zu besetzen. Am 4. 7. 1946 wurden die Philippinen unabhängig und erhielten eine Verfassung nach US-amerikanischem Vorbild. Erster Präsident war Manuel Roxas (1946–1948). Die engen wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen zu den USA blieben bestehen.
Wissenschaft
In Pilz gepackt
Aus Pilzgeflecht und Pflanzenresten haben Materialforscher einen neuen nachhaltigen Werkstoff entwickelt. Er kann so manches herkömmliche Material ersetzen. von RAINER KURLEMANN Es ist ein Traum für Verfahrensingenieure: Man stelle eine Schale bei warmen Sommertemperaturen in einen dunklen Raum – und fünf bis sechs Tage später...
Wissenschaft
Heilsbringer oder Teufelszeug?
Die einen halten das Pflanzenschutzmittel Glyphosat für unabdingbar, die anderen verfluchen es. Was in Studien dazu steht. von PETER LAUFMANN Das schmerzt selbst einen Riesen wie den Bayer-Konzern: Ein Gericht in Philadelphia verurteilte das Unternehmen im Januar 2024 zu 2,25 Milliarden US-Dollar Schadensersatz. Die Geschworenen...