Lexikon
Philippinen
Staat und Politik
Die Philippinen sind nach der Verfassung von 1987 eine präsidiale Republik. Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist der für sechs Jahre direkt gewählte Präsident. Das Zweikammerparlament, der Kongress, setzt sich aus dem maximal 261 Mitglieder starken Repräsentantenhaus (Legislaturperiode drei Jahre)und dem Senat (24 für drei Jahre gewählte Mitglieder) zusammen. Das Parteiensystem ist durch ständige Umgruppierungen sehr instabil. Wichtige Parteien sind die Lakas–Christian Muslim Democrats (Lakas-CMD), die Kabalikat ng Malayang Pilipino (KAMPI), die Liberal Party (LP), die Nationalist People's Coalition (NPC) sowie die Nacionalista Party (NP). Höchste Instanz der Rechtsprechung ist der Oberste Gerichtshof (Supreme Court).
Wissenschaft
Sind Quantentechnologien gefährlich?
Physik kann gefährlich sein. Das hat die Welt beispielsweise mit der Entwicklung der Atombombe auf die harte Tour gelernt. Schon lange gibt es deshalb internationale Regelungen und Abkommen, um die Nutzung von Kernwaffen einzuschränken. Seit Kurzem sorgt man sich in der Verteidigungspolitik aber auch um die Gefahren eines anderen...
Wissenschaft
Bombardement aus dem All
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