Lexikon

Philippinen

Reiche Ressourcen

Die Landwirtschaft spielt noch immer eine wichtige Rolle. In den fruchtbaren Ebenen und auf terrassierten Hängen wird Reis angebaut; andere wichtige Anbauprodukte sind Zuckerrohr, Kokospalmen, Gummibäume, Manilahanf, Mais, Obst, Erdnüsse und Gemüse. Mit einem Drittel der Welterzeugung sind die Philippinen der größte Kokosnusslieferant der Welt. Bedeutend ist auch die Küstenfischerei und Aquakultur in den Meeresbuchten.
Die Gewinnung der reichen Bodenschätze (Eisenerz, Steinkohle, Kupfer, Nickel, Gold und Chromerz) befindet sich erst in den Anfängen. Die in der Sulusee und vor Palawan erschlossenen Erdöllager können den Bedarf nicht decken. Zunehmend werden Wasserkraft und Erdwärme zur Energieerzeugung genutzt.
Drei Fünftel der Industriebetriebe sind in und um Manila angesiedelt. Mit der Einrichtung von Freihandelszonen sollen neue Industriestandorte angeboten und ausländische Investoren angelockt werden. Wichtige Industriezweige sind die exportorientierte elektronische und elektrotechnische Industrie, die Nahrungsmittelverarbeitung, die chemische Industrie und die Textilindustrie sowie der Maschinen- und Fahrzeugbau. Wachsende Kriminalität und die instabile politische Lage haben bisher die Entwicklung des Tourismus in dem an kulturellen und landschaftlichen Schätzen reichen Land behindert.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Unruhige Zone
    2. Feuchtwarmes Monsunklima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Reiche Ressourcen
    2. Schiffe und Flugzeuge
  7. Geschichte
    1. Spanische Herrschaft
    2. US-Kolonie und Unabhängigkeit
    3. Marcos-Regime und Demokratisierung
Ein Embryoid am 8. Tag. ©M. Zernicka-Goetz
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