Wahrig Herkunftswörterbuch
Laie
Wer – anders als ein Fachmann – von einem Thema wenig versteht oder sich nicht intensiv damit beschäftigt hat, wird Laie genannt. Selbst bei Gericht unterstützen ehrenamtliche – also nicht wissenschaftlich ausgebildete – Laien den Richter: die sogenannten Schöffen. Laie beruht (über ahd. leigo) auf lat. laicus und griech. laikos (zu griech. laos „Volk“). Zunächst war ein Laie also „zum Volk gehörig“. Früher herrschte die kirchliche Bedeutung vor: Im Christentum meinte man mit Laien „Gemeindemitglieder, die kein geistliches Amt bekleideten“. Im katholischen Katechismus von 1993 werden Laien als „alle Christgläubigen außer den Gliedern des Weihestandes und des in der Kirche anerkannten Ordensstandes“ verstanden. Der Begriff Laienspiel bezeichnet ein „(religiöses) Amateurtheater“, deren Schauspieler man Laienspielschar nennt. Als Laizismus gilt dagegen seit der Französischen Revolution von 1789 eine Bewegung, die Staat und Kirche strikt trennen will. Beispiele für laizistische Staaten in Europa sind Frankreich oder Portugal.
Wissenschaft
Willkommen in Absurdistan
Zwei berühmte Naturforscher, Isaac Newton und Charles Darwin, habe ihre eigenen großen Einsichten nicht voller Überzeugung bejubelt, sondern sie als absurd bezeichnet. Newton kam es absurd vor, dass die von ihm postulierte Schwerkraft etwa zwischen Mond und Erde gravitätisch wirken sollte, obwohl sich zwischen den Himmelskörpern...
Wissenschaft
Der Versteinerte Wald
Eine Fossilienlagerstätte in Chemnitz gibt Paläontologen einzigartige Einblicke in die Welt vor 291 Millionen Jahren.
Der Beitrag Der Versteinerte Wald erschien zuerst auf wissenschaft.de.